Trainiere einen Ausschnitt aus einem Beratungsgespräch. Die Fälle sind fiktiv und die Bewertung erfolgt durch Selbstreflexion.
Sachversicherung: Hauskauf und Umzug
Fiktiver Trainingsfall: Familie Weber zieht in ein gekauftes Haus. Angaben zu Gebäude, bestehenden Policen und Risikolage sind noch unvollständig. Die Familie fragt, ob eine Hausratversicherung bereits das ganze Haus absichert.
Dein Auftrag
Kläre versicherte Gegenstände und bestehende Verträge. Unterscheide beweglichen Hausrat vom Gebäude. Prüfe Risiken und Vertragsbedingungen, bevor du eine Empfehlung gibst.
Reflexion
Hast du verständliche Beispiele genutzt und den Kunden die Unterschiede erklären lassen?
Gesprächs-Checkliste
Vorsorge: selbstständige Designerin
Fiktiver Trainingsfall: Mina (41), selbstständig, schwankende Einnahmen. Sie möchte ihre Arbeitskraft absichern und langfristig vorsorgen. Informationen zu gesetzlichen Ansprüchen und vorhandenen Verträgen fehlen.
Dein Auftrag
Erfrage Tätigkeit, wirtschaftliche Situation, bestehende Ansprüche und Budget. Trenne Bedarfsermittlung von konkreten Annahmeentscheidungen. Erläutere die Bedeutung wahrheitsgemäßer Risikofragen.
Reflexion
Ist die Empfehlung individuell? Hast du keine garantierte Aufnahme oder Leistung versprochen?
Gesprächs-Checkliste
Sachversicherung: erste gemeinsame Wohnung
Fiktiver Trainingsfall: Zwei Personen ziehen in eine 75-m²-Wohnung. Der Hausratwert ist noch unbekannt. Ein Fahrrad wird regelmäßig außerhalb der Wohnung genutzt. Bisherige Verträge liegen nicht vor.
Dein Auftrag
Kläre Werte, Risiken und vorhandenen Schutz. Unterscheide Schäden an eigenen Sachen von Ansprüchen Dritter. Prüfe vereinbarte Gefahren, Grenzen und besondere Klauseln.
Reflexion
Hast du den Versicherungswert ermittelt und eine Unterversicherung verständlich erläutert? Hast du zusätzliche Deckung nicht einfach vorausgesetzt?
Gesprächs-Checkliste
Vorsorge: junge Familie
Fiktiver Trainingsfall: Lea (32) und Sam (34), ein Kind. Monatlicher Modell-Bedarf: 3.200 Euro. Bestehende Absicherungen sind noch zu erfragen. Die Familie möchte finanzielle Stabilität bei längerer Krankheit und Tod eines Elternteils.
Dein Auftrag
Ermittle Bedarf, bestehende Verträge, Beruf, Budget und Prioritäten. Erläutere den Unterschied zwischen Arbeitskraft- und Hinterbliebenenabsicherung. Stelle keine pauschalen Leistungszusagen auf.
Reflexion
Hast du zuerst offene Fragen gestellt? Sind deine Empfehlungen begründet? Hast du Bedingungen, Grenzen und nächste Schritte erklärt?
Gesprächs-Checkliste
20 Minuten Gesprächstraining
20:00